Liebe Studentin, lieber Student,
an dieser Stelle beantworten wir häufig an uns gerichtete Fragen zum zentralen Belegverfahren. Sollte sich an dieser Stelle (noch) keine Antwort auf Ihre Frage finden, so wenden Sie sich bitte an belegverfahren@ph-freiburg.de.

Freundliche Grüße,

Ihr Campusmanagement-Team


Die PH Freiburg hat sich zur Einführung eines zentralen Belegverfahrens über LSF entschlossen, da es:

  1. eine höhere Transparenz für die am Verfahren Beteiligten mit sich bringt,
  2. eine bessere Ressourcennutzung durch eine Reduktion der Nachrückverfahren bei einer gleichmäßigeren und besseren Auslastung ermöglicht und so zur Verbesserung der Studienqualität beiträgt,
  3. ein elementarer Bestandteil eines integrierten Campus-Managements ist. So werden die TeilnehmerInnendaten in Folgeprozessen benötigt (z.B. Raumverwaltung, Lernplattformen),
  4. die Grundlage für integriertes Prüfungsmanagement ist,
  5. die Transparenz und Vollständigkeit der Studienverlaufsdaten für die Studierenden, die Fachbereiche und die Hochschulleitung gewährleistet,
  6. die Generierung von Statistiken ermöglicht, welche den Fachbereichen, den Dekanaten sowie der Hochschulleitung die Planung erleichtert.

Das Modul LSF ist eine Web-Anwendung für Lehre, Studium und Forschung. Es bietet Funktionen für die Erfassung und die Präsentation von Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten und den damit verbundenen Ressourcen (Einrichtungen, Personen, Räume). LSF dient als Studieninformations-, Studienberatungs- und Planungssystem, so dass verschiedene NutzerInnenkreise (Studierende, Lehrpersonal, AdministratorInnen, RaumverwalterInnen) bei ihren spezifischen Planungen effektiv unterstützt werden (Quelle: HIS eG).

Auch wenn dies bei manchen Veranstaltungen möglich ist, so sollten Sie dies aus mehreren Gründen nicht tun:

  1. Eine verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt ausschließlich über das Hochschulportal LSF.
  2. Wenn Sie die Veranstaltung nicht über LSF buchen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihnen im selben Zeitfenster eine andere Veranstaltung zugewiesen wird. Sollte dies der Fall sein und Sie in der Folge nicht alle notwendigen Veranstaltungen besuchen können, so ist dies Ihr eigenes Verschulden. Es liegt in diesem Fall kein Härtefall vor!

Diese Veranstaltungen sind aus folgenden Gründen Teil des zentralen Belegverfahrens:

  1. Durch den Einbezug dieser Veranstaltungen können wir ausschließen, dass Ihnen im selben Zeitfenster weitere Veranstaltungen zugewiesen werden und Sie so wichtige Veranstaltungen verpassen.
  2. Ihnen liegt so eine Dokumentation Ihres Studienfortschritts vor.

Ja, einen über LSF zugewiesenen Platz haben Sie sicher. Falls Sie allerdings nicht das entsprechende Fach studieren und/oder nicht bei den ersten Sitzungen anwesend sind, kann es sein, dass der/die Dozierende entscheidet Ihre Zulassung zu widerrufen.

Beim Anmeldeverfahren haben Studierende Vorrang, die das entsprechende Fach studieren. Möchten Sie interessehalber eine fachfremde Veranstaltung besuchen, so raten wir Ihnen zu folgendem Vorgehen:

  1. Nehmen Sie mit dem/der Dozenten/in vorab Kontakt auf und klären Sie ab, ob eine Teilnahme an der Veranstaltung für Sie grundsätzlich möglich ist.
  2. Sollte eine Teilnahme möglich sein, so bewerben Sie sich über LSF für die Veranstaltung. Bitte bedenken Sie aber, dass Ihnen nur ein begrenztes Stundenkontingent zur Verfügung steht.

Eine sinnvolle Alternative zu der direkten Bewerbung über LSF stellt daher folgendes Vorgehen dar: Prüfen Sie nach Abschluss des zentralen Belegverfahrens auf LSF den aktuellen Anmeldestand der Veranstaltung für die Sie sich interessieren. Sind dort weniger TeilnehmerInnen zugelassen als Plätze vorhanden sind, so bestehen gute Chancen einen Platz zu erhalten und Sie können den/die zuständige/n Dozierende/n kontaktieren. Bitte beachten Sie, dass die letzte Entscheidung über Ihre Teilnahme bei dem/der Lehrenden liegt.
Sollten Sie einen Fachwechsel anstreben, so sollten Sie einen Termin mit der Studienberatung vereinbaren.

Das Belegverfahren ist so eingerichtet, dass Veranstaltungen mit ausreichend vorhandenen Plätzen sofort belegbar sind. Bei Veranstaltungen, bei denen in der Regel mehr BewerberInnen als Plätze vorhanden sind oder bei denen mehrere inhaltsgleiche Lehrangebote zu verschiedenen Zeiten angeboten werden, geben Sie zunächst ihre Wünsche an. LSF nimmt dann nach Ablauf der Anmeldefrist die Platzvergabe vor.

Bei der Platzvergabe versucht LSF Ihre höchste Priorität zu erfüllen, dann ihre zweithöchste etc. Ob Sie den von Ihnen gewünschten Platz erhalten, hängt neben der von Ihnen gesetzten Priorität natürlich auch von den Prioritäten Ihrer KommilitonInnen ab.

Sie sind nicht gezwungen alle Prioritäten zu nutzen. Bitte bedenken Sie aber, dass LSF Ihnen nur dann einen Platz zuweisen kann, wenn Sie einem Termin eine Priorität zugewiesen haben. Sollten Sie also nur einer Veranstaltung die höchste Priorität zuweisen, so können Sie auch nur bei dieser Veranstaltung einen Platz erhalten. Bekommen Sie dort keinen Platz, so haben Sie keine Chance in einer weiteren Veranstaltung einen Platz zu erhalten. Auch erhöht die ausschließliche Nutzung der höchsten Priorität nicht die Wahrscheinlichkeit in Ihrer Wunschveranstaltung einen Platz zu erhalten.

Sind mehr BewerberInnen als Plätze vorhanden, so verlost LSF die Plätze unter alle BewerberInnen. Wollen Sie Ihre Chancen optimieren, so sollten Sie Veranstaltungen wählen, bei welchen vergleichsweise wenig BewerberInnen vorhanden sind. Zudem berücksichtigt LSF die von Ihnen gewählten Prioritäten. Die ausschließliche Nutzung der höchsten Priorität erhöht hierbei die Wahrscheinlichkeit einen Platz in Ihrer Wunschveranstaltung zu erhalten nicht!

Um alle in der Studienordnung vorgesehenen Veranstaltungen zu belegen ist es nicht erforderlich Ihr Buchungskontingent voll auszuschöpfen, da bewusst die Zahl der buchbaren SWS höher angesetzt wurde. Haben Sie also alle in Ihren Fächern im laufenden Semester vorgesehenen Veranstaltungen belegt und finden keine Veranstaltungen mehr die Sie interessiert, so entstehen Ihnen keine Nachteile wenn Sie Ihr SWS-Kontingent nicht voll ausschöpfen.

Es ist nicht möglich mehr als 22 SWS über LSF zu buchen. In gut (!) begründeten Ausnahmefällen melden wir Sie zentral über die SWS-Grenze hinaus für weitere Angebote an.

Sie können selbstverständlich weniger SWS buchen. Bitte beachten Sie aber die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Ihren weiteren Studienverlauf. Die Studienberatung berät Sie diesbezüglich gerne.

In der Regel ist dies nicht sinnvoll, da LSF alle vorhandenen Plätze verteilt. D.h. Sie hätten in der zweiten Runde nur eine Chance einen Platz in der entsprechenden Veranstaltung zugewiesen zu bekommen, wenn in der Zwischenzeit ein Platz freigeworden wäre, also ein/e Kommilitone/in einen Platz zurück gegeben hätte. Bevor Sie sich also auf diese Veranstaltung nochmals bewerben, sollten Sie zunächst prüfen, ob in der Veranstaltung zwischenzeitlich Plätze frei geworden sind. Zur Prüfung der Belegungssituation (ggf. in den einzelnen Gruppen) nutzen Sie bitte die Funktion „Belegungsinformation“ unterhalb einer Gruppe.

In der zweiten Belegungsrunde ist es sinnvoll sich besonders auf solche Veranstaltungen zu bewerben bei welchen noch viele Plätze frei sind. Bevor Sie sich also für eine Veranstaltung bewerben, sollten Sie zunächst prüfen ob und wie viele Plätze noch frei sind. Zur Prüfung der Belegungssituation (ggf. in den einzelnen Gruppen) nutzen Sie bitte die Funktion „Belegungsinformation“ unterhalb einer Gruppe.

In den Belegrunden 1 und 3 ist der LSF-Terminkollisionsprüfer aktiv ⇒ eine von zwei sich zeitlich überlappenden Veranstaltungen wird geblockt (dies gilt nicht bei einer Terminüberschneidung von Gruppen, die zur gleichen Veranstaltung gehören).
Lösungsansatz: Bitte prüfen Sie zunächst, ob Sie beide zeitlich sich überlappenden Veranstaltungen tatsächlich studieren können bzw. ob die Terminkollision unkritisch ist ⇒ s.u. „Wann ist eine Terminkollision unkritisch?“. Falls die Terminkollision unkritisch ist, können Sie sich in Belegrunde 2 oder 4 erneut auf die „geblockte Veranstaltung“ anmelden. In diesen Belegrunden ist der LSF-Terminkollisionsprüfer deaktiviert.

(I) zeitliche Überschneidung von Gruppen die zur gleichen Veranstaltung gehören:
Da Sie nur einen Platz in einer Gruppe bekommen, fallen die anderen Gruppen weg. Der LSF-Terminkollisionsprüfer greift hier nicht.

(II) Eine Veranstaltung findet „online asynchron“ statt:
Zu Online-Veranstaltungen von Typ „asynchron“ gibt es Aufzeichnungen / Dokumente
⇒ Inhalt kann auch im Nachgang erarbeitet werden
⇒ Terminüberschneidung wird damit umgangen

(III) Eine regelmäßig (z.B. wöchentlich) stattfindende Veranstaltung überlappt mit einem oder mehreren Einzelterminen aus einer anderen Veranstaltung
„Lösungsstrategie“: Sie besuchen die Einzeltermine und verzichten an diesen wenigen Tagen auf die regelmäßig stattfindende Veranstaltung.

(I) Veranstaltung mit mehreren Gruppen:
„Lösungsoption“: Suchen Sie nach Gruppen, die (i) überschneidungsfrei in Ihren Stundenplan passen oder (ii) online asynchron stattfinden oder (iii) nur Einzeltermine haben.

(II) Veranstaltung(en) aus einem Wahlpflichtbereich:
„Lösungsoption“: Suchen Sie nach Wahlpflichtveranstaltung(en), die (i) überschneidungsfrei in Ihren Stundenplan passen oder (ii) online asynchron stattfinden oder (iii) nur Einzeltermine haben.

(III) „Notlösung“ Selbststudium:
Auch nach Prüfung aller vorstehend genannten Möglichkeiten verbleibt eine Terminüberschneidung.
„Lösungsoption“: hat eine Veranstaltung keine Anwesenheitspflicht, dann kann der Inhalt der Veranstaltung ggf. auch im Selbststudium erarbeitet werden.

Die PH Freiburg unterstützt Studierende in besonderen Lebenssituationen durch eine Vorab-Platzvergabe. Ob Ihre Lebenslage berücksichtigt werden kann, wird im Einzelfall geprüft und entschieden. Bitte wenden Sie sich hierzu an das Studien-Service-Center service@ph-freiburg.de. Eine Orientierungshilfe, ob die Vorab-Platzvergabe in Ihrem Fall in Frage kommt, stellt die Empfehlung des Prorektors Lehre dar. Diese finden Sie hier.

Ein Härtefall liegt z.B. nicht vor, wenn der/die Studierende:

  • es versäumt hat, am zentralen Belegverfahren teilzunehmen,
  • dem Studienfortschritt entsprechende Veranstaltungen zugewiesen bekommen hat, aber nicht mit der Lehrperson oder dem Thema zufrieden ist,
  • die Veranstaltung bereits in einem vorangegangenen Semester zugewiesen bekommen hat, sie aber nicht besucht hat (Ausnahme: Nichtteilnahme aus wichtigem Grund),
  • an der ihm/ihr zugewiesenen Lehrveranstaltung auf Grund eines Nebenjobs nicht teilnehmen möchte,
  • die in der Studienordnung vorgesehene Zahl an SWS im zentralen Belegverfahren zugewiesen bekommen hat, aber eine andere oder weitere Veranstaltung des Moduls besuchen möchte,
  • eine andere Veranstaltung desselben Moduls besuchen könnte.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob es noch eine passende Veranstaltung mit freien Plätzen gibt (Aushänge in den Instituten). Sollte dies nicht der Fall sein und Sie ordnungsgemäß am zentralen Belegverfahren teilgenommen haben und nicht alle zwingend im laufenden Semester benötigten Veranstaltungen bekommen haben, so liegt bei Ihnen evtl. ein Härtefall vor. Die Platzvergabe an Härtefälle erfolgt dezentral durch die Institute. Bitte nehmen Sie umgehend mit dem entsprechenden Institut Kontakt auf. Ob bei Ihnen tatsächlich ein Härtefall vorliegt, wird von den Institutsverantwortlichen geprüft und entschieden.

In diesem Fall gelten Sie als Härtefall und bekommen die von Ihnen benötigten Lehrveranstaltungen dezentral durch die Institute zugewiesen. Bitte nehmen Sie umgehend mit diesen Kontakt auf und erkundigen sich wie die Vergabe an Härtefälle in ihrem Institut abläuft.